Lasst uns Brücken bauen!

Projektzeit: 15. Dezember 2020 - 31. Dezember 2022
Das Programm wird gewährt von: Staatsministerium von Baden-Württemberg

Stärkung der Resilienz Durch digitale Verbindungen, Geschichtenerzählen und gemeinsames Lernen

 

In Zeiten des raschen Wandels und der globalen Unsicherheit sind Pflegearbeit und die Verbindung zur Gemeinschaft wichtiger denn je. Das Projekt “Resilience through Care / Bridges” hat sich zum Ziel gesetzt, die digitalen und organisatorischen Kapazitäten des MINE-Netzwerks zu stärken und über 1.000 Mütterzentren in 20 Ländern in die Lage zu versetzen, sichtbar, verbunden und widerstandsfähig zu bleiben.

Zielsetzungen

Mit dem Projekt wurden drei Hauptziele verfolgt:

  • Ausweitung der digitalen Kompetenz im gesamten Netz durch Schulungen, Webinare und virtuelle Veranstaltungen.

  • Förderung der Sichtbarkeit der Pflegearbeit durch Initiativen zum Geschichtenerzählen wie Erzählen Sie Ihre Geschichte und virtuelle Begehungen.

  • Aufbau eines nachhaltigen Lernraums durch die Gründung der MINE-Akademie, die sich an den Standards der Grassroots Women's International Academy (GWIA) orientieren.

Aktivitäten

  • Monatliche Zoom-Treffen mit Basisorganisationen in ganz Europa zu Themen wie Raum, Menschen, Resilienz und Integration.

  • Eine Internationaler Tag der Frauenzentren 2022 Online-Veranstaltung mit dem Titel Resilienz durch Pflege mit Referenten aus der ganzen Welt.

  • A Projekt zum Geschichtenerzählen wo Frauen und Zentren ihre Erfahrungen, Herausforderungen und Strategien in Form von Videos teilten.

  • Ein persönlicher Besuch MINE Academy-Woche in Budapest (September 2022), die Organisationen aus 9 Ländern zum gemeinsamen Lernen und zur Vernetzung zusammenbringt.

Das Hauptziel dieses Projekts ist die Erweiterung der digitalen und technischen Möglichkeiten der Organisation und des Netzwerks. MINE will die Arbeit im Dialog, in der persönlichen Begegnung und das den Mütterzentren innewohnende “4-Augen-Prinzip” mit neuen Formen der Partizipation weiter ausbauen und durch die Schaffung digitaler Dialog- und Kommunikationsräume unseren 1000 Zentren in 20 Ländern weltweit zur Verfügung stellen. Die formulierten Ziele des internationalen Netzwerks der Mütterzentren, die Lebenswirklichkeiten sichtbar zu machen und fürsorgliche und lebendige Nachbarschaften zu stärken, sollen auch digital vermittelt und umgesetzt werden. Um auch in Zukunft neue Partizipations- und Lernerfahrungsprojekte anregen und gestalten zu können, brauchen wir die Erweiterung der digitalen Möglichkeiten, um Schulungen und Webinare anbieten zu können.

Der Aufruf zur Teilnahme “Erzähl deine Geschichte” wird als analoge Form des Dialogs für eine anregende, aktive Beteiligung genutzt. Dabei sollen vor allem die kleinen Zentren zur Teilnahme ermutigt und unterstützt werden. Nach dem Projekt wird das Material öffentlichkeitswirksam eingesetzt. Auf diese Weise werden die osteuropäischen Zentren und die Mütter- und Familienzentren im neu gegründeten internationalen MINE-Netzwerk nachhaltig gestärkt und aktiv eingebunden. Die Pflege- und Betreuungsarbeit weltweit ideell und materiell sichtbar zu machen, soll in der zweijährigen Projektlaufzeit als zentrales und verbindendes Leitmotiv des Netzwerks dienen. Zu diesem Zweck soll eine gemeinsame Publikation, das Storytelling-Projekt, mit Videos in virtuellen Spaziergängen digital aufbereitet und zugänglich gemacht werden.

Das zukunftsorientierte Ziel des MINE-Netzwerks ist es, den Qualitätsstandards der “Grassroots Women's International Academy” (GWIA) und dem Anspruch auf beste soziale Praxis (MINE war der Gewinner des UN Dubai Prize 2006 “for the best practices to improve the living Environment”) wieder gerecht zu werden.
Wir streben an, den Wissensaustausch in Form einer “MINE Academy” fortzusetzen, indem wir die digitale Kompetenzerweiterung ausbauen und gezielte Webinare durchführen, die sowohl digital als auch analog im Donauraum umgesetzt werden können und international zugänglich sind.

Wir hatten eine erstaunliche Online-Veranstaltung zur Feier der Internationaler Tag der Frauenzentren am durch Care am 10. Oktober 2022. Wenn Sie nicht dabei sein konnten, sehen Sie sich die Aufzeichnungen an!

Was macht den Erfolg und die Einzigartigkeit der Mutterzentren aus?

Wie können Mütterzentren zu einer widerstandsfähigeren und wohlhabenderen Entwicklung beitragen, indem sie Mütter und Familien auf lokaler, regionaler und weltweiter Ebene unterstützen?

Wen haben wir getroffen?

Länder: Slowenien, Slowakei, Niederlande, Deutschland, Tschechische Republik, Ungarn, Italien, Bulgarien, Serbien.
Organisationen:

  • Verein Mutterzentrum Alternative
  • Verein MutterNatur-Anyatermeszet, Ungarn
  • Zentrum für das Bergwerk Aurora
  • Familien- und Mütterzentrum Eichenau, Deutschland
  • Familienzentrum Mala Ulica, Slowenien, (Javni zavod Mala ulica - center za otroke in družine v Ljubljani in slowenisch)
  • Marcin Tsentır - İsperıh
  • MC Dupajda
  • MIZ Miteinander im Zentrum e. V., Aschaffenburg
  • Mütter-Väter-Zentrum Neuhausen e. V. Landshuter Allee 37, 80637 München
  • Stiftung Nest! & 3 Generatiecentrum Utrecht Niederlande
  • Netzwerk der Eltern-Kind-Zentren Südtirols
  • Organisation: Kormidlo. Ort: Slowakische Republik, Stadt Poltar
  • Rodinné centrum Malíček
  • Síť pro rodinu, z.s.
  • Holdam-Gesellschaft, Miskolc
  • Der Verband der Entbindungszentren, Slowakei
  • Únia materských centier/ MC Nezábudka Žilina, Slowakei
  • Verband der Mutterzentren Slowakei